10
Jahre Caritas Alten- und Pflegeheim
St. Marien ist eine Erfolgsgeschichte
„Wollen wir Gott danken, dass wir das Heim haben. Es ist ein
Ort, wo Menschen, die alt und pflegebedürftig sind, ihr Haupt niederlegen
können. Hier haben sie eine neue Heimat gefunden und werden gut aufgenommen“,
sagte Dekan Hans Roppelt in seiner Predigt beim Festgottesdienst in der voll
besetzten Pfarrkirche St. Michael.
Angeführt vom Musikverein Stadtsteinach und den
Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine, ging es anschließend in einem langen
Festzug zum Altenheim, wo die Bevölkerung und alle Interessierten die
Gelegenheit hatten, bei einem Tag der offenen Tür die Einrichtung genau unter
die Lupe zu nehmen.

Der Vorsitzende des Caritas-Kreisverbands, Oswald Purucker,
bezeichnete St. Marien als „eine Erfolgsgeschichte von Anfang an“. Purucker:
„Die Finanzierung des Zwölf-Millionen-Euro-Projekts wurde von Beginn an von den
Politikern des Landkreises und der Stadt mit allen Kräften unterstützt.“
Stellvertretend für alle nannte er Altlandrat Herbert Hofmann und Landrat
Klaus Peter Söllner. Ohne die von Professor Dr. Dr. Konrad Schübel hinterlassene
Erbschaft wäre aber alles nicht möglich gewesen. Das Haus, in dem auch die
evangelische Kirche ein fester Bestandteil ist, habe eine fast hundertprozentige
Auslastung und erfreue sich großer Beliebtheit.

Seinen Dank
sprach er allen aus, die in den zurückliegenden zehn Jahren zum Erfolg
beigetragen haben, sowie auch den Anwohnern um das Altenheim, die das Geschehen
immer mit der nötigen Aufmerksamkeit beobachten.
Da der Caritasverband finanziell nicht gerade auf Rosen
gebettet sei, bat der Vorsitzende um Spenden für ein nötiges Allradfahrzeug,
damit auch im Winter das Ausfahren des „Essen auf Rädern“ im bergigen Oberland
weiter in gewohnter Weises durchgeführt werden kann.
„Den engagierten Mitarbeitern und der guten Führung des
Hauses ist es gelungen, in zehn Jahren das Altenheim auf einem hohen Stand zu
halten und es stets weiter zu entwickeln. Wir standen schon immer auf der Seite
dieser Einrichtung und werden das auch in Zukunft tun“, versprach die
Stadtsteinacher Bürgermeisterin Anneliese von Ramin.
Der Mensch im Mittelpunkt„Ich bin stolz darauf, dass hier
alles so geworden ist, wie es sich heute darstellt. Hier steht der Mensch im
Mittelpunkt, denn die Mitarbeiter schaffen eine Atmosphäre des Wohlfühlens“,
sagte Landrat Klaus Peter Söllner. Der Landrat sieht die Entwicklung auch noch
nicht am Ende. Er will sich dafür einsetzen, dass das soziale Zentrum weiter
vorangebracht wird.
Die evangelische Pfarrerin Kathrin Klinger und Dekan Hans
Roppelt hoben das gute Miteinander hervor. Sie sprachen den Bediensteten, genau
so wie die Pfarrgemeinderatsvorsitzende
Regina Stumpf, ein herzliches „Vergelt`s
Gott„ aus.
Mit Blumen und Geschenken wurden folgende Mitarbeiter
bedacht, die zehn und mehr Jahre im Dienst der Caritas stehen: Gabriele Titze,
Josefine Kulms, Waltraud Vogler, Inge Reinsch, Ursula Laaber, Monika Bohn,
Sigrid Fischer, Hermine Stenglein, Irina Engel und Rolf Schultheiß.
Die Leiterin des sozialen Dienstes, Iris Berger, hatte mit
ihren Mitarbeitern für die zahlreichen Besucher ein Programm auf die Beine
gestellt, das vom Flohmarkt über Glücksraddrehen bis zu Hausführungen reichte.

Das Küchenteam um Bernd Kotschenreuther und Petra Müller
hatte die Verköstigung fest im Griff. Und ein Leierkastenspieler und der
Musikverein Stadtsteinach sorgten für Unterhaltung.
Hartmut Fischer

