Verabschiedung

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Verabschiedung von Kaplan Daniel Schuster

Kaplan Daniel Schuster wurde mit feierlichem Gottesdienst und Grillfest verabschiedet / Nächste Wirkungsstätte ist Ansbach

Zwei Jahre lang war Kaplan Daniel Schuster in der St. Michael Pfarrei in Stadteinach tätig, jetzt führt ihn sein Weg nach Ansbach. In einem Festgottesdienst mit anschließender Feier im Pfarrgarten verabschiedete sich die Gemeinde liebevoll von dem Kaplan.

Am 1. September tritt Kaplan Michael Schuster seine neue Kaplan-Stelle in Ansbach an. Doch an seine Tätigkeit in Stadtsteinach wird er wohl noch lange denken. „Das Volkstümliche wird mir fehlen. Ich habe gute Erinnerungen an Stadtsteinach”, plaudert der erst 28 Jahre alte Kaplan beim Grillfest noch einmal mit seinen „Schäfchen”. Auch Schusters Eltern Otto Schuster und Maria-Begona Schuster sind gekommen. Kaplan Daniel Schuster hat zudem noch einen älteren Bruder, der hat schon eine eigene Familie, gibt sich der Kaplan beim Grillfest ganz privat. Für seine Abschiedspredigt hatte sich Kaplan Daniel Schuster die Geschichte vom guten Hirten ausgesucht. Denn obwohl heute Priester manchmal mehr Manager und Personalschefs als Seelsorger sein müssen, hat der Kaplan als Ideal das Bild vom guten Hirten immer vor Augen. In Ansbach will Daniel Schuster noch einmal Kaplan sein, dann hofft er auf seine erste Pfarrerstelle. Dekan Hans Roppelt betonte, dass der engagierte Kaplan für die Pfarrei eine echte Bereicherung gewesen sei. „Die erste Stelle eines Priesters ist wie die erste Liebe. Sie geht einem niemals ganz aus dem Kopf. Ich hoffe, dass die Pfarrgemeinde St. Michael nie aus dem Kopf geht”, gab der Dekan dem jungen Kaplan mit auf den Weg. Dass überhaupt nach Stadtsteinach ein Kaplan kam, war eine kleine Sensation, erinnerte Roppelt an die Situation vor zwei Jahren. „Die jüngeren haben damals gar nicht gewusst, was ein Kaplan ist. Die haben gedacht, das ist ein türkischer Familienname”, so Roppelt.

Als Andenken an das fruchtbare Wirken in Stadtsteinach und auch in Untersteinach überreichte Dekan Hans Roppelt Kaplan Daniel Schuster als Abschiedsgeschenk eine Stola. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Regina Stumpf, Klaus Geier von der Kirchenverwaltung, Martin Schott, Seelsorgebereichsvorsitzender Stadtsteinacher Land, die evangelische Pfarrerin Kathrin Klinger, Benjamin Than von den Ministranten, Judith Büttner vom katholischen Frauenbund und Wolfgang Bobek von der Kolpingsfamilie verabschiedeten sich von dem Kaplan und überschütteten ihn mit Geschenken und guten Wünschen: Der Kaplan bekam eine Ikone, ein Bild und viele persönliche Dinge. Die segnete der Kaplan gleich in der Kirche. Etwas ganz Besonderes hatten sich die Ministranten ausgedacht. Sie spielten das Henry-Maske-Abschiedslied „Time to say good bye” für den Kaplan und rührten ihn damit sehr. Mit einem kleinen Fest im Pfarrgarten und vielen persönlichen Gesprächen ging die Verabschiedung von Schuster zu Ende.

Kaplan Daniel Schuster mit seinen Eltern Otto und Maria-Begona Schuster beim Abschiedsfest im Pfarrgarten

Sonny Adam

 

 

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Letzte Änderung: 13. Mai 2007
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