Stanicher Detektive auf „heißer Spur“
Krimiwochenende der
katholischen Jugend Stadtsteinach
Am Freitag, den 19.September
machten sich 23 mutige Jungen und Mädchen auf nach Wunsiedel, um beim
Krimiwochenende der katholischen Jugend Stadtsteinach ihre detektivischen
Fähigkeiten auf die Probe zu stellen.
Das
Wochenende basierte auf dem Roman „Zehn kleine Negerlein“ von Agatha Christie.
Die zehn Jugendlichen, die bei der Vorbereitung des Wochenendes beteiligt waren,
spielten die zehn Hauptpersonen. Martina Kotschenreuther und Stefanie Heiss
hatten sich das Buch genauestens vorgenommen und eine Art Drehbuch dazu
geschrieben.
Im Laufe des
Wochenendes wurden dann in kleinen Theaterstücken verschiedene Verbrechen
nachgestellt. Die Aufgabe aller Teilnehmer war es herauszufinden, wer der
Verantwortliche ist. Nach jedem Verbrechen gab es neue Hinweise und Tipps, die
die Ermittlungen erleichtern sollten. So wurden zum Beispiel alle Jugendlichen
am Samstag früh bereits gegen sieben Uhr geweckt, da es im nahe gelegenen Wald
neue Hinweise auf den Verbrecher geben sollte. Das ließen sich die meisten nicht
entgehen.
Jedes Zimmer bildete eine
Ermittlungseinheit, welche von Zeit zu Zeit immer wieder Tipps abgeben sollte,
wer der Schuldige sein könnte. Das stellte sich als recht schwierige Aufgabe
heraus, da sich der ganze Krimi sehr kompliziert aufgebaut war. Als am Samstag
Abend alles aufgelöst wurde, gab es für den ein oder andern eine Überraschung.
Doch einige konnten auch feststellen, dass sie mit ihren Ermittlungen ganz nah
an der „heißen Spur“ waren.
Jedoch
bestand das Wochenende nicht nur aus Ermittlungen, sondern natürlich auch aus
vielen üblichen, sowie auch neuen Spielen und Aktivitäten.
Nach der
Ankunft am Freitag in der Jugendherberge Wunsiedel konnten die Jugendlichen erst
einmal ihre Zimmer beziehen. Gegen sechs Uhr wurde dann gemeinsam zu Abend
gegessen, bevor sich die Mädchen und Jungen im Gruppenraum trafen. Dort wurden
dann Kennenlernspiele gespielt, um die wenigen unbekannten Gesichter noch kennen
zu lernen und umgekehrt.

Der Abend
wurde dann mit einem Nachtgeländespiel abgerundet. Dabei ging es darum, mit
seiner Gruppe verschiedene Gegenstände und Briefumschläge im Wald zu finden. In
den Briefumschlägen befanden sich Rätsel, die entweder durch logisches Denken
oder durch Finden eines Gegenstandes zu lösen waren.
Als die
Gruppen dann erschöpft aus dem Wald in den Gruppenraum zurückkehrten, sollte ein
Taizé-Gebet den Abschluss des ersten Tages bilden. Es wurden dabei deutsche und
lateinische Lieder gesungen und dazwischen einige Psalmen vorgelesen.
Noch etwas
erschöpft vom Vorabend begann der Samstag nach dem Frühstück mit einer
Fotorallye durch Haus und Außengelände. Dabei war es die Aufgabe der
verschiedenen Gruppen, fotografierte Gegenstände zu finden und daraufhin ein
mehr oder weniger schweres Rätsel zu lösen. Viele der Teilnehmer fanden an
dieser Rallye so viel Spaß, dass sie sogar nach dem Mittagessen weitergehen
musste, wobei andere mit den Rätseln an den Rand der Verzweiflung gebracht
wurden.
Am Nachmittag
fand dann das legendäre Fußballspielen auf dem Sportplatz der Jugendherberge
statt. Etwas übermotiviert trugen einige Jugendliche kleinere Verletzungen und
Schürfwunden davon. J
Das
Abendessen fand gemäß dem Wunsch der Gruppe im Freien statt. Trotz der niedrigen
Außentemperaturen wurde in den Indianertipis nahe der Jugendherberge gegrillt.
Mit Winterjacken auf Holzbänken sitzend konnten verschiedene Bratwurstsorten,
Steaks und panierter Camembert genossen werden. Dabei stellte sich heraus, dass
Pater Samuel die Peperoni - Würste keineswegs als scharf empfand, da in Indien
viel schärfer gegessen wird.
Anschließend
saß die ganze Gruppe am Lagerfeuer zusammen. Von Bastian an der Gitarre
begleitet, wurden christliche aber auch andere Lieder gesungen.
Der Samstag
wurde mit einem Spiele-Abend abgerundet. Vor allem das Pantomime -Spiel machte
allen besonders viel Spaß. Bevor alle dann müde ins Bett fielen, feierten wir
noch eine kurze Andacht, in der Gebete gesprochen und einige Lieder gesunden
wurden.

Am Sonntag
sollte ein ganz besonderer Gottesdienst stattfinden. Dazu reiste extra Klaus
Oberkofler an, um uns bei der Vorbereitung des Gottesdienstes zu helfen. Die
Gruppe teilte sich in verschiedene Teams auf, wobei jedes Team einen anderen
Teil vorbereiten sollte. Einige gestalteten den Gruppenraum aus, andere
formulierten Gebete und Fürbitten. Wieder andere suchten Lieder aus oder
stellten das Evangelium in einem kurzen Theaterstück vor.
Den
Gottesdienst hielt Pater Samuel, welcher sich am Ende dafür bedankte, dass er
zum Jugendwochenende eingeladen war und versprach seine Erfahrungen in alle
zukünftigen Aufgaben mitzunehmen.

Mit dem
letzten gemeinsamen Mittagessen ging ein anstrengendes, detektivisches und
wieder mal viiiiel zu kurzes Wochenende zu Ende.
Katharina
Korkisch