Osterbrunnenfahrt
Die
Osterbrunnen der Fränkischen Schweiz wollen den Blick des Besuchers auf das
Wasser lenken. Sie erinnern uns daran, dass Trinkwasser, das heute aus dem
Wasserhahn fließt, kein unerschöpfliches Gut ist und dass ihm durch
Wasserverschwendung und Verunreinigung große Gefahr droht.
Im Rahmen der
Erwachsenenbildung wurde von der Pfarrei St. Michael eine Osterbrunnenfahrt in
die Fränkische Schweiz durchgeführt. Bei freundlichem Wetter machten sich 21
Pfarrangehörige mit der Busfahrerin Julia Will auf den Weg.

Bereits in
Kasendorf war der Herkulesbrunnen und in Wonsees der Friedrich Taubmann Brunnen
herrlich geschmückt. Im Felsengarten Sanspareil konnte man die Bauten der
Markgräfin Wilhelmine - den morgenländischen Bau von 1744 und die
Terrassenanlage - besichtigen.
Auf dem
historischen Stadtplatz in Hollfeld war das Brunnenhaus mit prunkvollen
Ostergebinden ausgestattet. Nach einem Abstecher zur Burg Greifenstein und der
anschließenden Fahrt entlang des Leinleitertales erreichte die Gruppe
Heiligenstadt. Ein schöner Osterbrunnen mit vielen Schmuckelementen und bemalten
Eiern wurde dort präsentiert.
Nach der
Mittagspause erfolgte die Anfahrt zu den verschiedenen Brunnen in Ebermannstadt.
Der größte Osterbrunnen in Bieberbach mit über 11.000 kunstvoll bemalten Eiern
und einem Glockenturmgebinde, versetzte alle Teilnehmer in Erstaunen.
Auf der
weiteren Rundfahrt erreichte man den Wallfahrtsort Gößweinstein. Im Jahre 1729
wurde Balthasar Neumann mit der Planung der dortigen Basilika beauftragt und am
14. Mai 1739 erfolgte die Einweihung durch Fürstbischof Friedrich Karl vom
Hochstift Bamberg. Den Ehrentitel „Basilika minor“ verlieh Papst Pius XII. 1948.
In Ehrfurcht verweilte die Stanicher Gruppe in diesem gewaltigen Gotteshaus.
Auf der
Rückfahrt wurde noch an dem geschmückten Brunnenplatz (Felsenquelle) in
Waischenfeld angehalten.
In
Stadtsteinach auf dem Marktplatz angekommen, bemerkten alle Teilnehmer, dass
auch unsere herrlich geschmückten Osterbrunnen einem Vergleich mit den vielen
anderen Brunnen standhalten können.
Die Hinweise
auf die historischen Hintergründe und auf die örtlichen Besonderheiten wurden
von Hilde und Sepp Madl vorgetragen.
Einen
besonderen Dank an die umsichtige Fahrleistung unserer Busfahrerin Julia Will.
Sepp Madl