Stadtsteinacher
Strick-Damen spenden
1000
Euro
Maschenwerke für die
Renovierung des Pfarrheims und für den Bau einer Kirche in Assam
Stadtsteinach – Mit
handgestrickten Socken, Pullovern, Jacken und kunstvollen Häkelwerken haben die
Damen des Strickkreises Stadtsteinach
1000
Euro zusammengesammelt. Jetzt überreichten sie das Geld an Dekan Hans Roppelt
und Pater Samuel.
Dekan Hans Roppelt und Pater
Samuel freuten sich riesig über die beiden nagelneuen
500-Euro-Scheine,
die ihnen Margaretha Leppert im Namen des Stadtsteinacher Strickkreises
überreichten. Die handarbeitsbegeisterten Damen aus Stadtsteinach haben sich in
mühevoller Kleinarbeit das Geld er-strickt und er-häkelt. Beim Pfarrfest und
beim Stadtsteinacher Weihnachtsmarkt, aber auch unterm Jahr im kleinen Lädchen
von Eva Schellenbach auf dem Stadtsteinacher Marktplatz (neben der Postagentur)
sind die mit viel Liebe gestrickten und gehäkelten Dinge erhältlich. Schon seit
zwölf Jahren treffen sich die eifrigen Handarbeitsdamen jeden ersten Montag im
Monat im Pfarrheim und bringen die Nadeln zum Glühen.

Natürlich wird bei den
Treffen gefachsimpelt, aber auch das gesellige Miteinander kommt nicht zu kurz:
Jeden ersten Montag bringt eine andere Strick-Dame Kuchen mit – und dann wird
sich ausgetauscht. „Aber meistens stricken wir bei den Treffen gar nicht so
viel, das machen wir dann zu Hause“, gibt Margaretha Leppert offen zu. „Der
Renner sind immer noch Socken”, erzählt Leppert. Doch auch all die anderen
Sachen können sich sehen lassen: von Kleinkinder- und Babybekleidung bis zu
kunstvollen Jacken und Pullovern und sogar bis zu molligen Bettschuhen für den
Wintern reicht die Palette der Strickdamen. Probleme kennen die passionierten
Handarbeiterinnen nicht. Und wenn doch einmal ein Strick- oder Häkelproblem
auftaucht, dann weiß eine der Handarbeitsdamen mit Sicherheit Rat. Dekan Hans
Roppelt und Pater Samuel jedenfalls sagten ein herzliches ,Vergelt’s Gott’. Das
Geld soll für die Renovierung des Pfarrheimes verwendet werden sowie für den Bau
einer Kirche in Assam. Dort hat sich eine neue Gemeinde aus
Teeplantagenarbeitern gebildet. Ab Februar soll mit dem Bau einer Kirche
begonnen werden, erzählte Pater Samuel.
Sonny Adam
