Madagascar

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27 Jugendliche auf großer Reise

Bereits im März begannen die Vorbereitungen für das diesjährige Wochenende der katholischen Jugend Stadtsteinach. Der Film „Madagascar“ wurde zum Thema bestimmt. In diesem Film geht es um vier Zootiere, die ihren Zoo in New York verlassen, um in die Freiheit zu flüchten. Dabei landen sie auf der afrikanischen Insel Madagascar, wo sie in Lemuren und anderen Tieren neue Freunde finden.

So starteten 27 Jugendliche zwischen 12 und 26 Jahren am Freitag, den 10.September um 15.00 Uhr in Stadtsteinach, um sich auf den Weg zu einem erlebnisreichen Wochenende zu machen. Als Unterkunft gab es dieses Jahr ein Novum. Das Jugendhaus Knappenberg in der Nähe von Sulzbach-Rosenberg wurde gewählt. Das Besondere an diesem Haus ist, dass es Ökohaus ist, in dem auf einen sorgsamen Umgang mit der einzigartigen Landschaft ebenso Wert gelegt wird wie auf Energieeinsparung, Reduzierung und Sortierung des Abfalls und dem sparsamen Umgang mit Trinkwasser. Diese Ziele erreicht das Haus unter anderem durch Photovoltaikanlagen, Regenwassernutzung, hohe Wärmedämmung und umweltverträgliche Baustoffe und Reinigungsmittel.

Nach der etwa einstündigen Anfahrt kam man am Haus an und alle Teilnehmer erkundeten zuerst das wirklich tolle Haus und die Zimmer. Nachdem die Zimmer bezogen worden waren, stand zuerst das Abendessen auf dem Programm. Anschließend folgte die Kennenlernphase mit verschiedenen Auflockerungsspielen und einer Einführung ins Thema. Kathrín Galanopoulos und Martina Kotschenreuther bereiteten den Freitag Abend vor. Jeder Teilnehmer erhielt hierbei eine neue Identität im Rahmen des Films. So hatten wir am Ende alle Menschen und Tiere, die im Film „Madagascar“ dabei sind, unter uns.

Als nächstes wurden alle Jugendlichen in 4 Gruppen aufgeteilt, in der sie in den nächsten Stunden verschiedene Aufgaben zu bewältigen hatten. Als erstes stand zum Beispiel eine Kreativaufgabe auf dem Programm, bei der es darum ging, einen Tanz zum Titelsong des Filmes zu entwerfen. Es folgten mehrere Gruppenspiele, wie zum Beispiel das Mumienspiel, bei dem jeweils ein Mitglied einer Gruppe mithilfe von Klopapier in eine Mumie verwandelt wurde.

Um Mitternacht folgte nun das mit Spannung erwartete Nachtgeländespiel, das in einem nahegelegenen Wald stattfand. Vorbereitet wurde das Taktikspiel von Michael Korkisch, Martina Kotschenreuther, Andreas Bobek und David Engelhardt. Dafür wurden wiederrum 2 Gruppen gebildet. Ziel des Spieles war es am Ende die meisten Hinweise für die Schatzsuche, die folgen sollte, zu ergattern. Dafür hatte jeder Teilnehmer eine Karte erhalten, mit der er gegen eine Teilnehmer der anderen Gruppe spielen konnte. Der Gewinner des kleinen Kartenspiels erhielt dann einen Punkt, welcher am Ende in einen Hinweis umgewandelt wurde. Mithilfe der gesammelten Hinweise konnte man sich nun auf die Suche nach dem Schatz machen, welcher dann auch nach ca. 20 Minuten entdeckt wurde.

Der Samstag begann mit einer Frühschicht, die von Klaus Oberkofler vorbereitet wurde. Hierbei wurde ein chinesischer Morgengruß gemacht, verschiedene Lieder gesungen und am Ende gemeinsam getanzt. Nach dem ausgiebigen Frühstück startete das Samstagsprogramm in Form eines riesigen Madagascar-Memory. Klaus Oberkofler bereitete gemeinsam mit Stefanie Heiß diesen Teil des Wochenendes vor. Wiederum wurden die Jugendlichen in 4 Gruppen eingeteilt, wobei es darum ging, das Memory am Boden mithilfe von verschiedenen Spielen und Rätseln zu lösen. Die Rätselthemen waren unter anderem die Bibel, Logikrätsel oder auch Fragen zum Film Madagascar. Hierbei konnte man den Teamgeist, den alle Gruppen entwickelten, spüren.

Nachdem das Memory durch das Mittagessen, gefolgt von einer zweistündigen Mittagspause, unterbrochen wurde, setzte man das Spiel mit weiteren Rätseln fort. Ab 16.00 Uhr war dann ein Erlebnisprogramm, vorbereitet durch Marike Galanopoulos, an der Reihe. Zuerst lernte man die Natur mithilfe von verschiedenen kleinen Spielen besser kennen. Auch die Tiere, die in unserer eigenen Heimat leben, wurden ins Gedächtnis gerufen. Dann folgte ein Geländespiel im Wald, bei welchem es der Gruppe der Räuber gelingen sollte, die Goldstücke, die vorher von einer anderen Gruppe versteckt wurden, zu finden. Auch bei diesem Spiel spielte Teamgeist eine große Rolle. Man merkte wie viel Spaß die Jugendlichen beim gemeinsamen Taktieren hatten.

Nach dem Abendessen sollte das Abendprogramm beginnen, welches von Ramona Fiedler, Maximilian Weiß und Katharina Korkisch vorbereitet wurde. Das Programm bestand aus zwei Teilen. Der erste Teil war eine Hausrallye, bei der sich in verschiedenen Verstecken, die im ganzen Haus verteilt waren, Zettel mit Logik-, Rechen- oder Madagascar-Rätseln befanden. Mit jedem gelösten Rätsel bekam die entsprechende Gruppe ein Puzzleteil, wobei es Ziel war, am Ende des Abends ein vollständiges Puzzle zu haben. Nachdem der erste Teil des Abends von jeder Gruppe sehr erfolgreich abgeschlossen wurde, begann der Bunte Abend. Die erste Aufgabe am bunten Abend, war es einen kreativen Beitrag zum Thema des Wochenendes zu leisten. Einige spielten einen Sketch aus dem Film vor, andere blickten in die Zukunft und strickten die Geschichte um die Zootiere selbst weiter. Hier war vor allem Kreativität von den Teilnehmern gefordert.

Anschließend wurden noch verschiedene Spiele gemacht, bei welchen der Gewinner abermals Puzzleteile für sein Puzzle erhalten hat.

Der Sonntag sollte wie immer das Highlight des gemeinsamen Wochenendes bilden. Nach dem Frühstück begann die Vorbereitung für den Gottesdienst. Dieter Witzgall, der bereits am Samstagvormittag angereist war, hatte einige Vorbereitungen getroffen und teilte somit alle Teilnehmer in Gruppen ein. Einige Teilnehmer kümmerten sich um das ausgesuchte Evangelium „Das verlorene Schaf“. Sie setzten das Gleichnis im Gottesdienst schauspielerisch um und spielten es zum Wochenende passend in den Rollen der Tiere von Madagascar vor.

Eine andere Gruppe kümmerte sich um die passende Liedauswahl und schrieb das Eröffnungsgebet. Die dritte Gruppe schrieb Fürbitten und einige Dankgebete, wobei sie vor allem für den vielen Spaß gedankt haben, den alle gemeinsam an diesem Wochenende erlebt haben. Die vierte Gruppe dachte sich passende Kyrierufe aus und gestaltete den Gruppenraum festlich aus.

Nachdem der wie jedes Jahr beeindruckende und zum Nachdenken anregende Gottesdienst beendet war, folgte das letzte gemeinsame Mittagessen.
Anschließend traten alle die Heimreise von einem kreativen, tierreichen, spannenden und lustigem Wochenende an.

Katharina Korkisch

 

 

 

 

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Letzte Änderung: 30. Juni 2009
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