„Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein!“
Vorstellung
der Erstkommunionkinder am 08.03.2009

„Lea, Sarah,
Alexander, Pascal! Keine Angst, ihr habt nichts verbrochen, ich habe euch nur
bei eurem Namen gerufen.” Mit diesen Worten begann Pastoralreferent Klaus
Oberkofler seine Predigt und führte dann näher aus: Alle Menschen oder auch
Dinge und Lebewesen tragen ganz verschiedene Namen, da diese der Unterscheidung
dienen und der besseren Ansprache.
Bei Gott bedeutet die Namensgebung etwas Gutes: Der, der einen Namen hat, ist
etwas wert und wichtig. Er wird geliebt. Bei Goethes Faust dagegen sind Namen
Schall und Rauch, d.h. auswechselbar, austauschbar und vergänglich, also nichts
wert.
Aber im Buch Jesaja (43,1) erfährt jeder einzelne, dass er von Gott geliebt,
geführt und behütet wird. Wenn dort steht: „Du bist mein!“ so weist dieser Satz
auf die Taufe hin. Auch bei der Taufe spricht der Geistliche die Worte: „Du
wurdest getauft im
Namen
des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes.“ Dies bedeutet: der Täufling ist
ganz eng mit Gott verbunden, er gehört ganz fest zu ihm mit dem Namen, den er
erhalten hat. Gott steht immer zu seinem Wort, er steht immer an der Seite des
Menschen, auch wenn diese Fehler machen. „Du bist mein!“ ist eine
Liebeserklärung Gottes an die Menschen.

Birgit Penitzka-Heiß