Caritas

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Die CARITAS-Sozialstation besteht seit 25 Jahren

Vor der Versammlung im Pfarrheim ging unser Pfarrer Hans Roppelt in einem Festgottesdienst auf das Jubiläum der Sozialstation ein. Die reine Pflege von Kranken werde von vielen Institutionen angeboten, so Hans Roppelt, „doch die katholisch geprägte Caritas-Sozialstation bietet mehr, sie bietet etwas unbezahlbares, nämlich persönliche Zuwendung, die Auseinandersetzung mit der Krankheit, der Behinderung oder auch mit dem Sterben. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, kranke und alte Menschen zu pflegen, aber eben nicht nur rein körperlich, sondern auch mit geistigem Zuspruch. Diese Art von Pflege dient dem Wohlbefinden, der Linderung der Schmerzen, der Entlastung der Angehörigen, denn die persönliche Zuwendung bringt das Heil.“

Die Arbeit der Sozialstation gestern und heute dokumentierte dann bei der Zusammenkunft im Pfarrheim Caritas-Geschäftsführer Hermann Hinterstößer in Worten und Bildern. 1980 begann diese Arbeit mit vier Mitarbeitern, heute stehen mehr als 20 Personen im Dienst der Sozialstation. Seit Beginn an besteht eine Kooperation mit dem Krankenpflegeverein „Johannes-Zweig-Verein“ aus Marktleugast. Neben Stadtsteinach und Marktleugast gibt es auch in Kulmbach eine Dienststelle der Sozialstation; die drei Pflegeteams sind entsprechend auch in diesen Gebieten tätig.

Die Planungen für die Erweiterung des Altenheims Sankt Marien in Stadtsteinach wurden laut Purucker weitergeführt, leider konnte die Finanzierung aber noch nicht unter Dach und Fach gebracht werden. Letztlich musste für das Stadtsteinacher Altenheim auch noch eine neue Heimleiterin gesucht werden. Der Kreisvorsitzende zeigte sich erfreut, dass mit Isabella Pühlhorn dafür eine qualifizierte Stadtsteinacherin gefunden werden konnte.

Letztendlich, so Purucker, drehe sich fast alles um das liebe Geld. Für weit mehr als hundert Mitarbeiter müssten etwa 3,2 Millionen Euro Lohnkosten aufgewandt werden, das bedeutet etwa 85 Prozent des Gesamtetats. Doch dieses Geld sei gut angelegt, denn die Caritas benötige das Fachwissen der Sozialpädagogen, Erzieher und Pflegekräfte. „Jeder Mitarbeiter ist uns wertvoll, würde nur einer fehlen, könnte ein Hilfesuchender vielleicht vor verschlossenen Türen stehen, und so kämpfen wir sozusagen ständig ums Überleben, damit wir alle Stellen finanzieren können“, so Oswald Puruckers abschließendes Fazit zu den schwierigen Haushaltsplanungen.

Unser Bild zeigt sie zusammen mit Marktleugasts Bürgermeister Manfred Huhs (links außen) Dekan Hans Roppelt (Zweiter von links) Landrat Klaus Peter Söllner (Vierter von links), Caritas-Geschäftsführer Hermann Hinterstößer (Zweiter von rechts) und Caritas-Kreisvorsitzenden Oswald Purucker (rechts außen).

Roland Wolfrum, Frankenpost

 

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Letzte Änderung: 06. November 2005
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