Erziehung als Lebensaufgabe
Marianne
Rübesam ist seit 25 Jahren Kindergärtnerin
Im unserem
Kindergarten St. Michael feierte in diesen Tagen Marianne Rübesam ein Jubiläum.
Auf den Tag genau vor 25 Jahren, am 1. September 1980, begann ihre Dienstzeit
als Erzieherin im Bayreuther Kindergarten von St. Hedwig. Seit 1986 arbeitet
Marianne Rübesam, mit kleinen Unterbrechungen, im Stadtsteinacher Kindergarten.
Für dieses
stattliche Jubiläum erhielt sie nun, während einer kleinen Feierstunde im
Kindergarten, aus der Hand von Dekan Hans Roppelt eine Urkunde des Freistaates
Bayern. -Marianne
Rübesam hat als Erzieherin als Kinderpflegerin im Dienst der katholischen Kirche
Dank und Anerkennung verdient, Die Bayerische Staatsministerin für Arbeit,
Sozialordnung, Familie und Frauen, Christa Stewens-
so der urkundliche Text.
Dekan Roppelt
zitierte eine kleine Begebenheit aus seinem persönlichen Umfeld. Dort hatte ein
Dienst-25iger mit der Aussage zu kämpfen, dass er nicht geehrt werden sollte,
weil es sich nicht gut im Lebenslauf mache, wenn man so lange an einem
Arbeitsplatz ist. Man muss mindestens alle drei bis fünf Jahre die Stelle
wechseln, um als jung und dynamisch zu gelten und Chancen auf dem heutigen
Arbeitsmarkt zu haben. Roppelt widersprach dieser Meinung vehement und lobte das
Team des Kindergartens für seine Kollegialität untereinander und im Umgang mit
den Kindern.
Über die
Kontinuität, zwischenmenschliche Wertevermittlung und den großen
Erfahrungsschatz hier im Kindergarten, freute sich Bürgermeisterin Anneliese von
Ramin. Der Vorsitzende der Kirchenverwaltung Rudolf Graß und die Leiterin des
Kindergartens Beate Ott schlossen sich ebenso mit guten Wünschen an, wie die
Vorsitzende des Elternbeirates Heike Witzgall. Es spräche für den Kindergarten
Stadtsteinach, dass nun wieder ein 25. Dienstjubiläum gefeiert wird und in
einiger Zeit sogar noch eines ansteht. Marianne Rübesam sei mit ihrer
ausgeglichenen und ruhigen Art sehr beliebt bei den Kindern.
Schlussendlich ließ es sich Marianne Rübesam nicht nehmen, selbst anerkennende
Worte für ihre „Stanicher“ zu finden. Als Kulmbacherin sei Stadtsteinach zu
ihrer zweiten Heimat geworden und da ganz besonders der Kindergarten und ihre
Kolleginnen. Sie sprach die Hoffnung aus, noch lange Zeit im Dienst des
Kindergartens zu sein, auch wenn man dann nicht mehr als jung und dynamisch
gelte.
RK
