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Stadtsteinacher versperrten Gottesdienstbesuchern die Türen

 Zu einem ungewöhnlichen Gottesdienst unter dem Motto „Wie die Schilder auf die Erde kamen...“  lud die Stadtsteinacher katholische Jugend ein.

Zunächst herrschte große Verwirrung bei den Gottesdienstbesuchern. Alle Türen der Stadtsteinacher Pfarrkirche waren versperrt. Und so machte sich schnell Unmut und Verwirrung breit, wäre man doch nur später gekommen, es war zu dieser  abendlichen Stunde ja schon empfindlich kalt, oder fällt der Gottesdienst etwa ganz aus? Dekan Roppelt kam aber doch noch rechtzeitig mit zwei Ministranten zum Einzug an den Haupteingang.

Schon an der Innentür wurden die GD-Besucher von, wie Straßenbauarbeiter verkleideten, Jugendlichen empfangen. Alle Bänke waren mit rot-weißen Bändern versperrt und die Besucher wurden mit Baustellenwarnleuchten von den vermeintlichen Arbeitern kreuz und quer durch die Kirche geschickt. Es entstand ein heilloses Durcheinander. 

Natürlich konnte sich das die heilige Dreifaltigkeit, dargestellt von drei jungen Damen, welche die Szene mit dem Fernglas beobachteten, nicht länger mit ansehen. Energisch schritten sie ein. Die Jugendlichen und ihre Helfer lenkten nun das Chaos mit Verkehrsschildern. In einem Rollenspiel verdeutlichten sie anschließend, das auch Verkehrsschilder falsch verstanden werden können. Die „Dreifaltigkeit“ einigte sich, dass die Menschen eine vorgegebene Richtung brauchen. Ein „Schild des Herrn“.
Ein Schild das vor dem Bösen warnt, Sicherheit gibt, ein Vorbild dem man nacheifern kann und einen der selbst danach gelebt hat. 

Als das richtige Schild gefunden war, begrüßte Dekan Roppelt die sehr zahlreich erschienene Gemeinde, viele wüssten nicht wohin im Leben, aber Gott sei dieses Durcheinander nicht gleichgültig.

Die Darsteller betrachteten anschließend wohlwollend das „Schild des Herrn“ und freuten sich über die gelebte Liebe Gottes, die Nächstenliebe die, die Menschen durch Jesus erfahren und die Erkenntnis, dass eine Umkehr möglich ist und Jesus verzeiht.

In den Fürbitten wurde für die gebetet, die Zeichen nicht oder falsch wahrnehmen oder für die Verantwortlichen, den rechten Weg zu weisen.

Der Gottesdienst wurde von der Jugendband musikalisch mit klassischen und modernen Liedern, wie „How many roads must a man.....“, anspruchsvoll ausgestaltet. Pfarrer Roppelt bedankte sich am Ende bei den Jugendlichen, die, unter Regie von Pastoralreferent Klaus Oberkofler, für die  gelungene Gestaltung des Gottesdienstes verantwortlich waren. Auch die vielen Besucher dankten mit langanhaltendem Applaus den jungen Schauspielern.  

Rosi Korkisch

 

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Letzte Änderung: 18. Juli 2005
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