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Stadtsteinacher versperrten Gottesdienstbesuchern die TürenZu einem ungewöhnlichen Gottesdienst unter dem Motto „Wie die Schilder auf die Erde kamen...“ lud die Stadtsteinacher katholische Jugend ein.
Schon an der Innentür wurden die GD-Besucher von, wie Straßenbauarbeiter verkleideten, Jugendlichen empfangen. Alle Bänke waren mit rot-weißen Bändern versperrt und die Besucher wurden mit Baustellenwarnleuchten von den vermeintlichen Arbeitern kreuz und quer durch die Kirche geschickt. Es entstand ein heilloses Durcheinander.
Als das richtige Schild gefunden war, begrüßte Dekan Roppelt die sehr zahlreich erschienene Gemeinde, viele wüssten nicht wohin im Leben, aber Gott sei dieses Durcheinander nicht gleichgültig. Die Darsteller betrachteten anschließend wohlwollend das „Schild des Herrn“ und freuten sich über die gelebte Liebe Gottes, die Nächstenliebe die, die Menschen durch Jesus erfahren und die Erkenntnis, dass eine Umkehr möglich ist und Jesus verzeiht. In den Fürbitten wurde für die gebetet, die Zeichen nicht oder falsch wahrnehmen oder für die Verantwortlichen, den rechten Weg zu weisen.
Der Gottesdienst wurde von der Jugendband musikalisch mit klassischen und modernen Liedern, wie „How many roads must a man.....“, anspruchsvoll ausgestaltet. Pfarrer Roppelt bedankte sich am Ende bei den Jugendlichen, die, unter Regie von Pastoralreferent Klaus Oberkofler, für die gelungene Gestaltung des Gottesdienstes verantwortlich waren. Auch die vielen Besucher dankten mit langanhaltendem Applaus den jungen Schauspielern. Rosi Korkisch
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